Nikon F75

Die Nikon F75 setzt auf einfache Bedienung, denn wenn es schnell gehen muss, verlangt das Motiv ungeteilte Aufmerksamkeit. Intuition anstatt Konzentration bei der Bedienung lautet hier die Devise. Einfach eine der Situation angemessene Betriebsart vorwählen und den Rest getrost der Kamera überlassen. Die Resultate sprechen für sich. Reicht das Licht nicht aus, schaltet sich automatisch der ausklappbare Blitz hinzu. Sämtliche relevanten Bildinformationen rund um Belichtung und Schärfe können im Sucher abgelesen werden, der zudem außergewöhnlich hell ausgelegt ist, sodass bei der Motivsuche kein Detail der Beurteilung entgeht. Hinweise auf Batterieschwäche und baldiges Filmende werden dort ebenso angezeigt, wie die Aktivität des jeweiligen AF-Messfeldes. Fünf AF-Sensoren erfassen die Schärfe jedes Motivs blitzschnell und auf den Punkt genau.

Drei Betriebsarten stehen für die Scharfstellung zur Verfügung: nächstliegend, mittenbetont oder benutzerdefiniert. Die Analyse von Atmosphäre und Helligkeit des Motivs übernimmt eine 25-Segment-Matrixmessung. In einer Datenbank sind Belichtungsdaten von mehr als 30.000 Aufnahmen gespeichert, die zum Vergleich mit der aktuellen Bildsituation herangezogen werden. Mit derselben Sorgfalt arbeitet der 3-D-Multi-Sensor-Aufhellblitz. Der Fünffeld-TTL-Sensor bestimmt die genaue Dosis an Blitzlicht, die für eine ausgewogene Aufnahme notwendig ist, und zwar unabhängig davon, ob der eingebaute Blitz oder ein anderes Nikon-Blitzgerät mit TTL-Automatik verwendet wird.

Die Nikon F75 ist in der Lage, fotografische Anfänger wie erfahrene Fotografen gleichermaßen zu begeistern. Erstere wählen "Auto" oder eines der fünf Vari-Programme und überlassen die Einstellung der Kamera. Experimentierfreudige freuen sich über die Option "Off", mit der sich die zahlreichen Automatiken abschalten lassen, und stellen Belichtung und Schärfe manuell ein. Belichtungsreihen, Belichtungskorrektur und die Möglichkeit von Mehrfachbelichtungen unterstreichen den kreativen Anspruch der Nikon F75.